Hamburg

Neustart bei Hamburger Elektrosurfbrett-Bauer

Elektrisches Surfboard Lampuga Boost im Hamburger Hafen in Aktion.

Elektrisches Surfboard Lampuga Boost im Hamburger Hafen in Aktion.

Foto: Lampuga

Nach der Insolvenz startet das Unternehmen mit neuem Eigentümer durch. Weltweite Nachfrage nach elektrischen Surfboards aus Hamburg.

Hamburg.  Anfang April hatte die Hamburger Firma Sashay, Hersteller von elektrisch angetriebenen Surfbrettern der Marke Lampuga, Insolvenz anmelden müssen. Jetzt startet das Unternehmen mit einem neuen Eigentümer durch: Die Sophia Verwaltungs GmbH, ein Unternehmen der Weisenburger Gruppe aus Baden-Württemberg, hat sich nach eigenen Angaben in einem Bieterverfahren durchgesetzt und übernimmt die Vermögenswerte von Sashay.

Der Geschäftsbetrieb werde unter der Leitung von Nicolai Weisenburger fortgesetzt. Zahlreiche Investoren aus dem In- und Ausland hätten Angebote für die Lampuga-Produktion abgegeben. „Das Team um Nicolai Weisenburger hat von allen Bietern das beste Gesamtkonzept vorgelegt und einen attraktiven Kaufpreis geboten“, sagte der Insolvenzverwalter Tjark Thies.

Hohe weltweite Nachfrage

Er bewertet die Aussichten von Sa­shay positiv: „Die elektrischen Surfboards von Lampuga sind hochwertige und außergewöhnliche Premiumprodukte, die sich einer hohen Nachfrage aus aller Welt erfreuen. Das zeigt die Auftragslage.“ Derzeit werde an Weiterentwicklungen gearbeitet.