Festnahme

Waffen im Auto und Drogen-Beutel in der Elbe

Polizeihund "Rawen" half bei der Durchsuchung des Autos.

Polizeihund "Rawen" half bei der Durchsuchung des Autos.

Foto: Polizei Hamburg

Nach Fahrzeugüberprüfung mit Spürhund: Polizei nimmt am Dienstag in der HafenCity vier Männer wegen Waffen- und Drogenbesitz fest.

Hamburg.  Am Dienstagabend entdeckte die Polizei in einem Auto versteckte Waffen und Drogen. Vier Männer wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Einer leistete Widerstand. Das Fachkommissariat für Drogendelikte übernimmt die Ermittlungen.

Mann wirft vermutlich Kokain in die Elbe

Alles begann mit Marihuanageruch, den die Polizeibeamten am Dienstagabend bei einer Fahrzeugüberprüfung feststellten. Sie forderten per Funk Unterstützung an. Währenddessen warf einer der Autoinsassen durch das geöffnete Fenster einen kleinen Beutel in die Elbe. Daraufhin forderten die Polizisten ihn auf, auszusteigen. Das tat er zögerlich und konnte dabei noch einen weiteren Beutel in die Elbe werfen.

Damit er nicht noch weitere Beweismittel vernichten könne, wollten die Polizisten ihm Handschellen anlegen. Er riss sich daraufhin los und musste von den Beamten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Einer der beiden Beutel konnte anschließend sichergestellt werden. Er enthielt Reste, bei denen es sich um Kokain handeln könnte.

Spürhund "Rawen" half bei der Durchsuchung

Bei der Durchsuchung des Autos fand die Polizei mithilfe des Spürhundes „Rawen“ an verschiedenen Stellen kleinere Mengen Marihuana und Opiat-Tabletten. Außerdem wurden ein Messer in der Ablage der Beifahrertür, eine Schreckschusswaffe unter dem Fahrersitz und die dazugehörige Munition im Handschuhfach sichergestellt.

Die vier Autoinsassen erhielten gesonderte Strafanzeigen. Unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffenschutzgesetz und Widerstand gegen die Beamten. Außerdem wurde dem Fahrer des Wagens, wegen Verdachts auf Fahren unter Einfluss berauschender Mittel, Blut abgenommen.

Da keine Haftgründe vorlagen, hat die Polizei die vier Männer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.