Hamburg

Ein Goetheplatz und viele weitere neue Straßennamen

Hamburg. Im Zuge der Neu- und Umbenennung von 13 Straßen, Plätzen und Parks in Hamburg hat der Senat auch eine Anpassung vorgenommen, die ohnehin schon im Sprachgebrauch verwurzelt war: der Platz am Übergang zwischen Großer Bergstraße und Neuer Großer Bergstraße in Altona heißt künftig nicht nur umgangssprachlich, sondern auch ganz offiziell Goetheplatz. Darüber hinaus wurden drei neuen Straßen ihre Namen verliehen und eine bisher namenlose Grünanlage benannt.

Südlich der Hauptkirche St. Trinitatis in Altona-Altstadt erstreckt sich ein Park, der bis zur Breiten Straße reicht – und der bisher keinen Namen trug. Der Senat beschloss nun, an dieser Stelle Kapitän Gustav Schröder, der 1939 versuchte, mehr als 900 seiner jüdischen Passagiere vor der Vernichtung durch die Nazis zu retten, zu ehren; die Grünfläche heißt nun Kapitän-Schröder-Park.

In Stellingen wird mit dem Peter-Rickers-Stieg eines Journalisten gedacht, der jahrelang eine Stadtteilzeitung herausgab und zwei Bücher zur Stellinger Stadtteilgeschichte verfasste. Der von der Straße Eschenholt zur Gutenbergstraße führende Fußweg wird nach ihm benannt.

Zwei verdiente Farmsener werden in Farmsen-Berne mit Straßennamen geehrt: Günter Püstow und Emmy Püttjer leiteten den Farmsener Turnverein, Püstow war zudem Vorsitzender des Freundeskreises Pflegeheim Farmsen. Die Günter-Püstow-Straße und die Emmy-Püttjer-Straße liegen beide im Neubaugebiet an der August-Krogmann-Straße.

Weiterhin bekommen acht bereits bestehende Straßen Zuwachs: Die Oberstraße, der Grindelberg, die Hallerstraße und die Brahmsallee in Harvestehude, die Straße Heuorts Land in Farmsen-Berne, der Bramfelder Dorfplatz in Bramfeld, der Vorderdeich in Reitbrook und der Ruschorter Hauptdeich in Spadenland werden durch den Ausbau von Stichwegen, Verbindungsstraßen und Ringstraßen erweitert.

( josi )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg