Hamburg

Im Juli kamen wieder mehr Flüchtlinge nach Hamburg

In Hamburg gibt es zurzeit 19 Erstaufnahmen und die zentrale Erstaufnahme in Rahlstedt

In Hamburg gibt es zurzeit 19 Erstaufnahmen und die zentrale Erstaufnahme in Rahlstedt

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

Die Zahl ist im Vergleich zum Vormonat um 84 gestiegen. In den 20 Erstaufnahmen der Hansestadt leben 5600 Menschen.

Hamburg.  Die Zahl der in Hamburg angekommenen Flüchtlinge ist leicht gestiegen. 694 Schutzsuchende erreichten im Juli die Hansestadt, wie der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) am Dienstag mitteilte. Im Juni waren es 610, im Mai hatte es – nach zuvor rückläufigen Zahlen – einen leichten Anstieg auf 739 gegeben.

228 Flüchtlinge wurden in Hamburg untergebracht

Nach dem Königsteiner Schlüssel zur Verteilung der Flüchtlinge in ganz Deutschland blieben von den Neuankömmlingen 433 in Hamburg. 228 Frauen, Männer und Kinder mussten den Angaben zufolge in der Hansestadt untergebracht werden. Insgesamt seien noch 19 Erstaufnahmen sowie die Zentrale Erstaufnahme in Rahlstedt belegt, hieß es weiter.

In den Erstaufnahmeeinrichtungen lebten Ende Juli rund 5600 Menschen – davon 3700, die sich länger als sechs Monate dort aufhielten, obwohl sie eigentlich in eine Folgeunterkunft umziehen dürften. In den 122 Folgeunterkünften stünden rund 29.100 Plätze zur Verfügung.