Hamburg

„Recycling-Offensive“ gilt jetzt auch für Gewerbebetriebe

Hamburg. Vom 1. August an gelten für Erzeuger und Besitzer gewerblicher Abfälle sowie bestimmter Bau- und Abbruchabfälle bundesweit neue Pflichten. Betroffen von der novellierten Gewerbeabfallverordnung sind auch Gewerbetreibende, Unternehmen und Bauherren in Hamburg. Die sortenreine Erfassung von Abfällen gilt als Voraussetzung für ein hochwertiges Recycling.

Die neue Verordnung schreibt die Getrennthaltung von Abfällen vor und lässt eine gemischte Erfassung nur noch in bestimmten Ausnahmefällen zu. Damit werden an gewerbliche Abfallerzeuger vergleichbare Anforderungen gestellt, wie sie seit einigen Jahren für die Hamburger Haushalte gelten. Bioabfälle, Glas, Papier, Kunststoffe, Metalle und Textilien müssen jetzt im Betrieb getrennt erfasst werden. Bei Baumaßnahmen müssen Glas, Kunststoffe, Holz, Gipse, Beton oder Ziegel separat erfasst werden. Für die notwendige Transparenz soll die Dokumentation der Abfälle sorgen.