HafenCity

Saga baut 180 Sozialwohnungen mit Elbblick

Visualisierung des Baufelds 99 im Quartier Baakenhafen

Visualisierung des Baufelds 99 im Quartier Baakenhafen

Foto: Schenk Waiblinger

In der HafenCity entsteht an der Norderelbe das erste Wohnviertel, das komplett öffentlich gefördert wird. Baubeginn ist 2018.

Hamburg.  Auf dem Baufeld 99 im Quartier Baakenhafen wird das erste Wohnviertel der HafenCity entstehen, das komplett öffentlich gefördert wird. Die Saga baut auf dem knapp 5.000 Quadratmeter großem Grundstück an der Norderelbe 181 Sozialwohnungen für Singles, Paare und Familien mit Kindern. Die Miete der 50 bis 90 Quadratmeter großen Wohnungen wird bei 6,40 Euro pro Quadratmeter liegen. In den Erdgeschossen sind Läden und Gastronomiebetriebe vorgesehen.

Geplant ist ein Gebäudekomplex aus drei L-förmigen Baukörpern: Zwei sind mit dem kurzen Schenkel zum Wasser ausgerichtet, ein weiterer schließt das Quartier zur Baakenallee hin ab. Sie erhalten hell verputzte und geklinkerte Fassaden sowie Loggien und Balkone. Baubeginn ist 2018.

Unverbaubare Wasserlage, geschützte Innenhöfe

Die beiden Gebäude mit Wasserlage wurden von Schenk Waiblinger Architekten entworfen, der zur Straße hin von blauraum architekten. Beide Hamburger Büros haben beim deutschlandweit ausgelobten Wettbewerb den ersten Preis erhalten und werden das Baufeld 99 gemeinsam entwickeln.

„Unverbaubare Wasserlage, direkter Promenadenzugang, geschützte Innenhöfe – hier entsteht geförderter Wohnungsbau, der hohe soziale Ansprüche und anspruchsvolle gestalterische Qualität erfolgreich vereint“, so HafenCity-Geschäftsführer Giselher Schultz-Berndt. „ Mit den publikumswirksamen Nutzungen im Erdgeschoss wird er den urbanen Charakter der HafenCity weitertragen.“

Baukosten im akzeptablen Rahmen gehalten

Für die Saga ist es das erste Bauvorhaben in der HafenCity. Prokuristin Susanne Gräff: „Wir freuen uns, in der ersten Reihe am Elbufer ein Ausrufezeichen für den geförderten Wohnungsbau setzen zu können.“ Für die Planer sei es eine Herausforderung gewesen, die städte- und hochbaulichen Anforderungen sowie den Lärmschutz zu berücksichtigen und gleichzeitig die Baukosten in einem akzeptablem Rahmen zu halten. Zum Investitionsvolumen wollte sich Gräff nicht äußern.

( Friederike Ulrich )

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