Verkehr

ADAC warnt: Viel Stillstand am kommenden Wochenende

Stau auf der A1 nacheinem Unfall

Stau auf der A1 nacheinem Unfall

Foto: HA

Zum Beginn der Sommerferien gibt der ADAC eine düstere Stauprognose für Deutschland ab.

München.  Die Sommerreisewelle hat Deutschland fest im Griff. Auch Nordrhein-Westfalen und der Süden der Niederlande starten jetzt in die Ferien. Hamburg entlässt seine Schüler zwar erst am übernächsten Donnerstag (20. Juli) in die (Schul)Freiheit, aber die Straßen werden schon am kommenden Wochenende ihre Belastungsgrenzen überschreiten, sagt der ADAC. Mit dazu beitragen werden Autourlauber aus Skandinavien und anderen Regionen Europas, wo die Sommerurlauber ebenfalls starten.

Auf vielen Routen muss am kommenden Wochenende (14.-16. Juli) mit kilometerlangen Staus gerechnet werden. Wer flexibel ist, sollte über ruhigere Alternativrouten oder auf einen Tag unter der Woche ausweichen. Dienstag und Mittwoch sind erfahrungsgemäß weniger stark frequentierte Reisetage. Im benachbarten Ausland sieht die Verkehrssituation genauso aus. Auch beim Rückreiseverkehr werden die Behinderungen zunehmen.

Auf diesen Strecken sind lange Staus zu erwarten:

Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee: A1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Puttgarden, A1/A3/A4 Kölner Ring, A2 Dortmund - Hannover - Braunschweig, A1/A7/A23/A24 Großraum Hamburg, A3 Oberhausen - Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau, A5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel, A6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg, A7 Hamburg - Flensburg, A7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte, A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg, A9 Berlin - Nürnberg - München, A10 Berliner Ring, A11 Berlin - Dreieck Uckermark, A19 Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock, A24 Berlin - Dreieck Wittstock/Dosse, A45 Dortmund - Hagen - Gießen - Aschaffenburg, A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen, A93 Inntaldreieck - Kufstein, A99 Umfahrung München.