Altona

Herkunft der weißen Kügelchen am Elbstrand weiter unklar

Strandabschnitt bei Övelgönne bleibt bis Sonntagabend gesperrt. Feuerwehr bittet Anwohner, Tiere nicht frei laufen zu lassen.

Hamburg. Die Feuerwehr Hamburg warnt am Wochenende davor, den Elbstrand bei Övelgönne zu betreten. Spaziergänger wurden am Sonnabend gegen 17.30 Uhr aufgefordert, den Bereich umgehend zu verlassen. Zuvor wurden dort offenbar einige weiße Kügelchen angeschwemmt, die teilweise von einigen Hunden gefressen wurden, wie die Polizei mitteilte. Die Tiere hätten daraufhin Vergiftungserscheinungen wie Durchfall gezeigt.

Strandabschnitt bleibt weiterhin gesperrt

Neben zahlreichen Einsatzkräften von Polizei, THW und Feuerwehr war auch ein Hubschrauber der Polizei am frühen Abend im Einsatz, um die Lage aus der Luft zu sondieren, wie es hieß. "Die Stoffanalyse durch den Umweltdienst läuft", so ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr am Sonnabend. Ein Ergebnis stehe derzeit jedoch noch aus. Unklar ist auch, woher die übelriechenden Kügelchen stammen. Am Sonntag hieß es, dass es sich um eine paraffinähnliche Substanz handele, deren Ursprung jedoch nach wie vor unklar sei. Möglich wäre, dass die Substanz beim Überlauf eines Siels in die Elbe gelangt ist. Auffällig sei, dass sich in der übelriechenden Substanz auch unzählige Wattestäbchen befinden.

Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks begannen noch am Abend damit, den Strandabschnitt auf einer Länge von rund drei Kilometern an der Wassergrenze entlang zu reinigen. Bei Einbruch der Dunkelheit wurden die Arbeiten zunächst eingestellt. Sie wurden am Sonntagmorgen fortgesetzt. Der Strandabschnitt bei Övelgönne zwischen dem Museumshafen und Schröders Elbpark bleibt vermutlich mindestens bis Sonntagabend gesperrt. Die Feuerwehr hat Anwohner und Spaziergänger aufgefordert, Hunde und Katzen nicht frei laufen zu lassen.

( arg/dsa )

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