Hamburg

2000 Besucher bei der Hamburger Immobilienmesse

Hamburg. Die Hansestadt boomt. Jedes Jahr wächst Hamburg um etwa 10.000 Einwohner. Was allerdings auch bedeutet, dass der Immobilienmarkt umkämpft bleibt. Entsprechend groß war das Interesse an der Hamburger Immobilienmesse, veranstaltet vom Hamburger Abendblatt und acm Medien. Am Sonnabend und Sonntag informierten sich 2000 Besucher im Kreuzfahrtterminal Altona über alle Fragen im Zusammenhang mit dem Kauf von Wohneigentum. Besonders umlagert waren die Stände von Bauunternehmen und Maklern. Experten der Verbraucherzentrale erklärten, worauf man beim Bau achten sollte, um Energie zu sparen. Unterschiedliche Dämmstoffe gab es direkt zum Anfassen.

„Welche Immobilie kann ich mir eigentlich leisten?“ Diese Frage wurde bei der Messe den Mitarbeitern von Banken und Bausparkassen immer wieder gestellt. Die Kredit-Fachleute mahnten zur Vorsicht; die extrem niedrigen Zinsen könnten dazu verleiten, die monatlichen Raten zu hoch zu kalkulieren. Ziel müsse immer sein, das Haus oder die Wohnung spätestens bis zum Renteneintritt abbezahlt zu haben. Unterschätzt würden oft die Baunebenkosten, die mit möglichen Maklergebühren, Grunderwerbssteuer und Notargebühren zwölf Prozent des Kaufpreises erreichen könnten.

Bei der Begrüßung sagte Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, dass Hamburg mit dem „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“ sowie dem „Vertrag für Hamburg“ jährlich mindestens 10.000 neue Wohnungen anpeile: „Überall in der Stadt drehen sich Baukräne.“ Schon deshalb sei eine solche Messe sinnvoll.