Autobahn 7

A7-Vollsperrung eineinhalb Stunden länger als geplant

Stau auf der A7 (Archivfoto)

Stau auf der A7 (Archivfoto)

Foto: Danfoto / dpa

Bis zum Nachmittag war der Verkehr nördlich von Hamburg unterbrochen. Verkehrskoordinator warnte Autofahrer vor Behinderungen.

Hamburg. Wegen der Vollsperrung der A7 bei Kaltenkirchen (Kreis Segeberg) ist es am Sonntag zu kürzeren Staus gekommen. Zur Mittagszeit habe sich der Verkehr verdichtet, wodurch es in Richtung Süden ab der Anschlussstelle Bad Bramstedt sechs Kilometer, in Richtung Norden vor Henstedt-Ulzburg drei Kilometer Stau gab, teilte ein Polizeisprecher mit.

Letztlich führten längere Aufräumarbeiten an der Baustelle dazu, dass die Autobahn eineinhalb Stunden länger als geplant gesperrt wurde. "Gegen 15.35 Uhr wurde die Fahrbahn dann aber wieder freigegeben", sagte ein Polizeisprecher.

In der Nacht war es von Beginn der Sperrung um 20 Uhr an nicht wie befürchtet zu Staus oder Verkehrsbehinderungen gekommen. Das Baukonsortium Via Solutions Nord hatte am späten Sonnabend mit dem Abbruch zweier Brücken bei Kaltenkirchen begonnen.

Verkehrskoordinator warnt vor Behinderungen

Der Verkehrskoordinator für Hamburg und Schleswig-Holstein, Christian Merl, hatte zuvor vor größeren Behinderungen gewarnt. Autofahrer sollten am Sonntag möglichst auf die Bahn umsteigen oder ihre Fahrt verschieben, sagte Merl.

Zwischen Hamburg und dem Bordesholmer Dreieck südwestlich von Kiel wird die Autobahn auf sechs Spuren erweitert. Dafür müssen 72 Brücken saniert oder erneuert werden. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate gab es deswegen bereits zehn Vollsperrungen. Und die nächsten sind schon geplant: Am Wochenende 24./25. Juni soll der Verkehr zwischen Hamburg-Schnelsen-Nord und Quickborn in den Nächten zum Sonnabend und zum Sonntag unterbrochen werden. Der Grund: Ein Traggerüst für eine neue Straßenbrücke bei Norderstedt wurde im Mai nicht so eingebaut wie es sein sollte. Nun muss nachgebessert werden.

( dpa/HA )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg