G20-Gipfel

Polizei sorgte mit neuer G20-Übung für Staus

Foto: André Zand-Vakili

Am Mittwoch musste im gesamten Innenstadtbereich und in weiteren Stadtteilen mit Verkehrsproblemen gerechnet werden.

Hamburg. Am Mittwoch mussten Autofahrer neben normalen Staus im Stadtgebiet auch mit Behinderungen im Innenstadtbereich durch die Polizei rechnen. Von etwa 10 Uhr bis 14 Uhr trainierte die Polizei die Schleusung von Fahrzeugkolonnen durch das Hamburger Stadtgebiet. Um kurz nach 11 Uhr meldete die Polizei den Start einer Kolonne via Twitter. Insgesamt wurden drei Kolonnen durch das Stadtgebiet geschleust.

Der Besuch einer Vielzahl von Staatsgästen und deren Delegationen stelle laut Polizei eine besondere Herausforderung dar. Das Training unter realitätsnahen Bedingungen sei notwendig, um die Konzepte zu überprüfen.

„Das läuft sehr gut“, sagte Zill nach der Ankunft der ersten Kolonne an den Messehallen. „Wir brauchen diese Erfahrung, um die Auswirkungen auf den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten“, erläuterte der Polizeisprecher. Gleichzeitig würden die Einsatz-Konzepte überprüft.

2500 Polizisten regeln beim Gipfel den Verkehr

Aus diesem Grund wurde auch der genaue Verlauf der Übung nicht bekannt gegeben. Insgesamt waren etwa 100 Beamte der Hamburger Polizei an der Übung beteiligt, Beamte aus anderen Bundesländern waren als Beobachter anwesend. In Zukunft sollen auch Polizisten aus anderen Bundesländern an solchen Übungen teilnehmen, denn: Beim G20-Gipfel im Juli werden allein 2500 Beamte für den Bereich Verkehr benötigt.

Schon vor gut zwei Wochen hatte eine unangekündigte Übung der Polizei zur Schleusung und Lotsung von Kolonnen zu großen Verzögerungen im Verkehr geführt.