Hamburg

im Juli reichlich zu tun haben

Standesamt-Gebühren unterscheiden sich in den 20 größten deutschen Städten erheblich. Preiswert ist das Heiraten in der Hansestadt

Hamburg. Wer heiratet, muss nicht nur für Fest, Kleid und Ringe Geld ausgeben. Auch die Standesämter verlangen für ihre Dienstleistungen unterschiedlich hohe Gebühren. Das Vergleichsportal Netzsieger aus Berlin hat die Kosten in den 20 größten deutschen Städten unter die Lupe genommen. Dabei schneidet Hamburg recht gut ab.

Die Trauung muss angemeldet, vollzogen, und es müssen Urkunden ausgestellt werden. In Hamburg ist es vergleichsweise preiswert: Die Standesämter begnügen sich hier mit 40 Euro – wie auch in Berlin und Köln. Bielefeld, München und Nürnberg verlangen 50 Euro. Spitzenreiter ist Münster mit 65 Euro vor Dortmund mit 61 Euro. Am günstigsten ist eine internationale Hochzeit – mit einem ausländischen Partner – in Hamburg mit 60 Euro, am teuersten in Dortmund mit 101 Euro. Bremen liegt an zweiter Stelle mit 88 Euro. Für eine Heirat am Sonnabend verlangt Hamburg 100 Euro zusätzlich. Stuttgart nimmt mit 43 Euro dafür am wenigsten, Bonn und Wuppertal verlangen 200 Euro.

Die Hamburger Standesämter haben in diesem Jahr besonders im Juli viel zu tun: Der Monat bringt gleich drei begehrte Schnapszahl-Daten mit sich – es sind die Termine 1.7.2017, 7.7.2017 und 17.7.2017.