Hamburg

Hafengeburtstag: Behörde sperrt das Südufer für Besucher

Der Hamburger Hafengeburtstag ist jedes Jahr ein großer Anziehungspunkt in der Hansestadt - Besucher können unter anderem eine Vielzahl von Schiffen besichtigen.

Der Hamburger Hafengeburtstag ist jedes Jahr ein großer Anziehungspunkt in der Hansestadt - Besucher können unter anderem eine Vielzahl von Schiffen besichtigen.

Foto: dpa

Wer auf der anderen Elbseite das Hafenfest beobachten will, muss damit rechnen, dass es eng wird. Behörde pocht auf Sicherheit.

Hamburg. Aus Sicherheitsgründen werden anlässlich des 828. Hafengeburtstags (5. bis 7. Mai 2017) Teile des Südufers der Elbe für die Besucher gesperrt. Das teilte die Hamburg Port Authority am Donnerstag mit. Wegen des Aufbaus des Feuerwerks dürfe die komplette Sandfläche gegenüber den Landungsbrücken zwischen dem Parkplatz der Musical-Theater und des Fährkanals nicht betreten werden.

Außerdem werden die Hochwasserschutzwand im Uferbereich des Schanzenwegs und die dortige Böschung zusätzlich gesichert, um ein Überklettern beziehungsweise Betreten zu verhindern. Auf der Schutzwand besteht die Gefahr des Abrutschens, deshalb werden in diesem Bereich unter anderem Zäune aufgebaut.

Sicherheit der Hafengeburtstag-Besucher geht vor

Zum Hafengeburtstag am übernächsten Wochenende bittet die HPA, insbesondere im Sinne der Sicherheit aller Besucher, sich an die Absperrungen zu halten und den Anweisungen des Sicherheitspersonals Folge zu leisten.

Beim 828. Hafengeburtstag von Freitag, 5. Mai, bis Sonntag, 7. Mai, werden mehr als 300 Schiffe erwartet und rund 200 unterschiedliche Programmpunkte für die ganze Familie geboten. Zu den beliebten Glanzpunkten zählen die Schiffsparaden zum Auftakt (5. Mai, ab 17 Uhr) und Ausklang (7. Mai, ab 17.30 Uhr).

Unter anderen werden die englische Fregatte HMS Iron Duke, die Windjammer Kruzenshtern, Mir, Sedov und Royal Helena sowie einige Kreuzfahrer erwartet. Auch Marine, Feuerwehr, Fischereischutz, THW, Wasserschutzpolizei, Bundespolizei und Zoll schicken ihre Schiffe auf die Elbe, auch Traditions- und Museumsschiffe sind dabei.