Wetter

Hamburg erwartet ein sonniges Wochenende – mit Tücken

Sonne satt: Am Elbstrand in Övelgönne lässt sich das gute Wetter am Sonntag genießen

Sonne satt: Am Elbstrand in Övelgönne lässt sich das gute Wetter am Sonntag genießen

Foto: Daniel Bockwoldt / dpa

Sonntag wird's sommerlich, danach wieder trüb. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Pollenflug. Was Allergiker jetzt tun können.

Hamburg. Und wieder wird dieser Sonntag ein Sonnen-Tag: Das Wetter in Hamburg und in ganz Norddeutschland bessert sich zum Wochenende hin. Vorbei sind dann die derzeit kühlen Temperaturen, die durch den gelegentlichen Regen und scharfen Wind gefühlt eisig wirken. Kurzfristig, wie der Blick auf die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ergibt. Denn schon in der kommenden Woche ist das Zwischen-Hoch vorbei.

Doch der Reihe nach. Die Windgeschwindigkeit nimmt von knapp 30 Kilometern pro Stunde am Freitag in Hamburg ab auf 13 (Sonnabend) und 3 (Sonntag). Die Temperaturen erreichen Sonntag 21 Grad bei Sonnenschein über Alster und Elbe. Der Sonnabend wird noch etwas wolkenverhangen sein.

Am Montag und Dienstag kehrt das "gemischte" Wetter dieser Tage mit niedrigen Frühtemperaturen (bis auf 4 Grad herunter) und 10 bis 13 Grad an Höchstwerten zurück. Mittwoch dürfte es ziemlich sicher regnen.

Sonniges Frühlingswetter in Hamburg

Deshalb sollte das Wochenende optimal genutzt werden. Nord- und Ostsee locken die Hamburger und die Norddeutschen sicher an. Die Insel Sylt verheißt sogar noch buchbare Angebote – wenn man denn eine Verbindung über den Hindenburgdamm bekommt. Denn die klassische Eisenbahnstrecke nach Westerland weist derzeit so ihre Tücken auf.

Sylt lockt Allergiker an

Sylt lockt auch mit einem anderen Argument viele Besucher. Millionen Allergiker in Deutschland kämpfen derzeit gegen Pollen. Ob nun Hasel und Erle oder schon die Birke – es wird geschnieft und gerieben, wo es juckt. Der Deutsche Wetterdienst warnt auch im Norden vor dem Flug von Birkenpollen. Tourismusexperten von Deutschlands Promi-Insel weisen gerade darauf hin, dass die nordfriesischen Inseln "grundsätzlich eine deutlich geringere Pollenbelastung als das Festland" aufweisen. Der frische Westwind sowie die salzhaltige und schadstoffarme Seeluft erleichtere Allergikern die Atmung.

Was Pollen-Allergiker in diesen Tagen wieder besonders nervt: Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten für die kleinen Helfer wie frei verkäufliche Nasensprays und Augentropfen nicht mehr. Nun weist aber der Lohnsteuerhilfe-Verein darauf hin, dass die Kosten gegen Heuschnupfen als außergewöhnliche Belastung bei der Steuer absetzbar sind. Was aber der Arzt verordnet und die Kasse nicht zahlt, kann bei der Steuer angegeben werden. Das betrifft aber nur Kosten, die für die Heilung anfallen, nicht für eine Krankheitsvorbeugung. Sogar eine Sonnenbrille in der eigenen Sehstärke kann bei ärztlicher Verordnung als medizinisches Hilfsmittel die Steuerlast mindern.

Der Pollenflug-Kalender: Hier klicken

Wetter: Hier können Sie die Apps des DWD herunterladen