Hamburg

Hamburger planen „Marsch für die Wissenschaft“

Hamburg. Die Protestbewegung entstand in Washington, als Reaktion auf die Wissenschaftsfeindlichkeit des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Seitdem ist sie zu einem globalen Bündnis geworden: In weltweit fast 400 Städten wollen Forscher und Unterstützer am 22. April bei einem „March for Science“ auf die Straße gehen, um für den Wert von Wissenschaft und Forschung zu demonstrieren. Auch in Hamburg ist an diesem Tag ein „Marsch für die Wissenschaft“ geplant: Er soll um 14 Uhr auf dem Rathausmarkt beginnen und sich dann durch die Innenstadt fortsetzen, wie die Organisatoren um Julia Offe und Marina Brink mitteilten.

Brink ist Sprecherin der HafenCity Universität, engagiert sich hier aber privat. Offe organisiert Science Slams in mehreren Städten. Die „Märsche für die Wissenschaft“ seien nicht als Anti-Trump-Demos gedacht, sagen sie. Vielmehr sei Trumps Haltung bloß Ausdruck des Phänomens, dass wissenschaftlich erwiesene Tatsachen geleugnet, relativiert oder „alternativen Fakten“ als gleichberechtigt gegenübergestellt würden, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Dagegen müssten nicht nur Forscher angehen, sondern alle, „denen die deutliche Unterscheidung von gesichertem Wissen und persönlicher Meinung nicht gleichgültig ist“.

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