Auktion

Hamburger Polizei versteigert Fahrzeuge aus dem "Autoknast"

Autos stehen auf einem Parkplatz (Archivfoto)

Autos stehen auf einem Parkplatz (Archivfoto)

Foto: Michael Arning / HA

Die 70 Autos stammen aus der berüchtigten Verwahrstelle in Rothenburgsort. Für die Versteigerung gelten besondere Regeln.

Hamburg. Für leidenschaftliche Autobastler könnte es ein interessanter Termin werden: Die Polizei Hamburg versteigert bei einer Auktion am Donnerstag erneut rund 75 Fahrzeuge, darunter auch fünf Motorroller. Fast alle Pkw stammen aus der Kfz-Verwahrstelle an der Ausschläger Allee in Rothenburgsort.

Wie berichtet werden immer mehr abgeschleppte Fahrzeuge nicht wieder von ihren Besitzern aus dem sogenannten Autoknast ausgelöst. Für etliche Autobesitzer dürften die hohen Kosten ein Grund sein, ihre zumeist älteren Fahrzeuge nicht wieder abzuholen. Die Stadt versucht die Autos daher zu Geld zu machen – durch Versteigerungen.

Versteigerung beginnt am Donnerstag um 9.30 Uhr

Viele der Fahrzeuge befinden sich in einem schlechten Zustand. "Die Fahrzeuge sind zum Teil nicht fahrbereit und weisen unter Umständen erhebliche Mängel auf", teilte die Polizei mit. Einige Fahrzeuge stehen demnach bereits seit zwei bis drei Jahren im "Autoknast". Interessenten werden daher gebeten, die Fahrzeuge eingehend zu besichtigen.

Ab 8.30 Uhr können die Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände der Polizei in Billbrook (Halskestraße 24-26) in Augenschein genommen werden. Probefahrten seien jedoch nicht möglich, so die Polizei weiter. Die Versteigerung beginnt dann um 9.30 Uhr. Die ersteigerten Fahrzeuge müssen anschließend bis Freitagmittag abgeholt werden.