Flüchtlinge

Im Dezember suchten 848 Menschen Schutz in Hamburg

Dr. Michael Wedler, Leiter der DRK-Folgeeinrichtung in Fischbek

Dr. Michael Wedler, Leiter der DRK-Folgeeinrichtung in Fischbek

Foto: Katharina Geßler / HA

Die meisten der Flüchtlinge, die am Jahresende in Hamburg aufgenommen wurden, stammten aus Afghanistan, Syrien und dem Irak.

Hamburg.  Die Zahl derjenigen, die im Dezember in Hamburg Schutz suchten, ist im Vergleich zum Vormonat wieder gesunken. Im November kamen 967 Flüchtlinge in die Hansestadt. Im Dezember waren es 848. Von diesen blieben 456 in der Hansestadt, 393 Menschen wurden auf andere Bundesländer verteilt.

Von den Flüchtlingen, die in Hamburg blieben, mussten 245 untergebracht werden. Die meisten derjenigen, die im Dezember der Hansestadt zugewiesen wurden, kamen aus Afghanistan (105), Syrien (69), dem Irak (43), aus Eritrea (39) und dem Iran (35).

Zum Jahresende gab es in den Erstaufnahmen 13.000 Plätze

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 7625 Flüchtlinge in öffentlichen Unterkünften registriert. Im Vorjahr waren es 21.018. In den Hamburger Erstaufnahmen gab es Ende Dezember 13.000 Plätze. Rund 26.900 Plätze standen in den Folgeunterkünften zur Verfügung.

In der neuen Folgeunterkunft in Neugraben-Fischbek, die vom deutschen Roten Kreuz betrieben wird, konnten jetzt die ersten 120 Bewohner einziehen. Die Unterkunft besteht aus 25 Holzhäusern, in denen jeweils bis zu 28 Personen wohnen können. Pro Haus gibt es vier Wohnungen.