Wandsbek

Linke in Wandsbek fordern mehr aktiven Lärmschutz

Axel Ritscher

Tempolimits und Nachtflugverbot sollen die Stadt leiser machen

Wandsbek.  Die Linksfraktion im Bezirk Wandsbek hat mehr aktiven Lärmschutz gefordert und will das Thema Lärmvermeidung zu einem der Arbeitsschwerpunkte im neuen Jahr machen.

„Aktiver Lärmschutz durch Verkehrsvermeidung und Reduzierung der Lärmentstehung ist immer dem passiven Lärmschutz voranzustellen“, sagte Linken-Fraktionschef Julian Georg. „Tempo 30 auf der Straße und Betriebsbeschränkungen im Luftverkehr werden dabei am ehesten den Schutzbedürfnissen der Menschen gerecht.“

Derzeit erprobt die Stadt ein nächtliches Tempolimit von 30 Stundenkilometern zur Lärmreduktion des Schwerlastverkehrs. Die Evaluation wird für Anfang 2017 erwartet. Der Lärmaktionsplan der Umweltbehörde hatte für die Bramfelder Chaussee und die Wandsbeker Marktstraße Handlungsbedarf ausgemacht. Beim Fluglärm lehnen Stadt und Flughafen derzeit Flugbeschränkungen über das bestehende Nachtflugverbot hinaus ab. Die Lärmbetroffenen fordern allerdings die Einhaltung der gesetzlichen Nachtruhe zwischen 22 und 6 Uhr. In Fuhlsbüttel darf bis 23 Uhr geflogen werden. Verspätete Landungen bis 24 Uhr sind die Regel.

( axö )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg