Hamburg

Hochschulen dürfen freien Mitarbeitern mehr Gehalt zahlen

Für Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, ist die Anhebung ein "wichtiger Schritt"

Für Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, ist die Anhebung ein "wichtiger Schritt"

Foto: Andreas Laible / HA

Wissenschaftsbehörde hebt die Obergrenze der Vergütung für Lehrbeauftragte um 50 Prozent an. Standort soll damit attraktiver werden.

Hamburg.  Hamburgs Hochschullehrer sollen künftig mehr Geld bekommen können. Wie die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung mitteilt, wird die Obergrenze für Vergütungssätze von Lehrbeauftragten erhöht. Konkret bedeutet das, dass die Hochschulen ihren freien Mitarbeitern statt wie bisher maximal 40 Euro pro Stunde in Zukunft bis zu 60 Euro pro Stunde zahlen dürfen.

Auch Untergrenze eingeführt

Bislang gab es an Hamburgs Hochschulen zudem keine einheitlich festgelegte Untergrenze für die Bezahlung der freien Mitarbeiter. Diese wird nun ebenfalls eingeführt. Nach Angaben der Behörde soll die Untergrenze – abhängig von der Art des Lehrauftrages – zwischen 17 und 30 Euro pro Stunde betragen.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) bezeichnete die Änderungen als wichtigen Schritt, „um die Attraktivität des Hochschulstandortes Hamburg weiter voranzutreiben“.