Hamburg

Diese Weihnachtsmärkte haben noch geöffnet

Es ist der älteste Weihnachtsmarkt Hamburgs und hat bis zum 30. Dezember geöffnet: der Bergedorfer Wichtelmarkt

Es ist der älteste Weihnachtsmarkt Hamburgs und hat bis zum 30. Dezember geöffnet: der Bergedorfer Wichtelmarkt

Foto: imago

Glühwein trinken und gebrannte Mandeln knuspern – auf diesen stimmungsvollen Märkten durftet es noch nach Punsch und Plätzchen.

Hamburg. Lichterglanz, duftende Leckereien und gemütliche Geselligkeit: Wer sich vom regnerischen Wetter und Terrorangst nicht abhalten lässt, kann über etliche Weihnachtsmärkte in Hamburg bummeln und etwas Feststimmung genießen.

Denn auf etlichen Plätzen der Stadt duftet es noch einige Tage lang nach Punsch und Plätzchen. Dazu gehören die Märkte vor der Petri-Kirche, auf St. Georg und in Eimsbüttel. Die Buden auf dem Rathausmarkt und auf St. Pauli haben dagegen schon seit dem 23. Dezember geschlossen.

Weihnachtsmärkte – die große Übersicht

Durch die Kirche im Hintergrund ist allein die Kulisse des Weihnachtsmarktes St. Petri eine Besondere. Wie jedes Jahr können vor allem Kinder vieles entdecken vor dem Gotteshaus.

Neben einer Krippe und einem Kinderkarussell dürfte vor allem der Wichtelwald die Kleinen anlocken – dort gibt es verschiedene animierte Märchen in Märchenkisten, noch bis zum 30. Dezember.

Ganz in Weiß: Jungfernstieg

Wo sich vor dem offiziellen Beginn des OSZE-Ministerrats in Hamburg US-Außenminister John Kerry einen Bummel gönnte, können Sie vor den weißen Zelten noch bis zum 30. Dezember Glühwein trinken.

Neben vielen Ständen mit Kunsthandwerk, wärmenden Accessoires, Spielzeug und Schmuck ist ein Höhepunkt des Marktes sicher das historische Riesenrad von 1926, das einen herrlichen Blick auf die glitzernde Alstertanne bietet.

Winterzauber in Wandsbek

Der „Wandsbeker Winterzauber“ bringt die Hamburger bereits seit dem 4. November in Weihnachtsstimmung. Das romantische Winterdorf am Wandsbeker Marktplatz lockt auch mit der 400 Quadratmeter großen „Like-Ice-Bahn“ zum Schlittschuhfahren. Der Spaß kann bis zum 8. Januar genossen werden.

Traditionell: Harburg

Seit mehr als 50 Jahren lockt der Harburger Weihnachtsmarkt vor dem barocken Rathaus die Besucher an. Im Märchenwaldambiente können Groß und Klein auch einem Schmied und einer Baumkugel-Bemalerin bei der Arbeit zuschauen. Puppentheater, Clownerie und Bastelstunden warten auf die Kinder. Wer es gerne knallen hört, sollte am 28. Dezember das Feuerwerk nicht verpassen. Der Markt schließt am 29. Dezember.

Schwul-lesbisch: St. Georg

Der „Winter-Pride“ auf dem Parkplatz Kirchenallee in St. Georg ist der größte schwul-lesbische Weihnachtsmarkt Norddeutschlands und hat noch bis zum 30. Dezember geöffnet. Der Markt richtet sich auch an Weihnachtsmuffel, die keine Lust auf das klassische Jingle-Bells-Gedudel haben.

Stattdessen gibt es hier Musik von DJs, Künstlern und Bands, die auf Weihnachtslieder bewusst verzichten. Zudem präsentieren sich zahlreiche Vereine und Gruppen aus der lesbisch-schwulen Gemeinschaft. Und: Beim „Winter Pride“ können Miethütten für den Umtrunk nach Feierabend, die Weihnachtsfeier oder andere private Anlässe gebucht werden.

Nostalgisch: Gerhart-Hauptmann-Platz

Es wird wieder gehämmert, geschnitzt, gemeißelt, gebastelt und geschliffen: An Kunsthandwerk kommt man auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz nicht vorbei. In zahlreichen alten Fachwerkbuden zeigen Handwerker noch bis zum 30. Dezember, was sie können. Die Kleinen haben vermutliche eher Augen für die lebensgroße Weihnachtskrippe, das Nostalgie-Karussell und die Tanne, die mit einigen Tausend Kerzen geschmückt ist.

Im neuen Glanz: Osterstraße

Sogar bis zum 31. Dezember öffnet der Weihnachtsmarkt auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz. Unter anderem erwarten die Besucher an der Osterstraße skandinavische Weihnachtshäuser, stimmungsvolle Baumbeleuchtung und ein Muggelschlösschen – dahinter verbirgt sich ein Glühweinstand. Kinder können sich natürlich wieder auf das nostalgische Karussell und kostenlose Kutschfahrten freuen.

Klein und charmant: Eppendorf

Gemütlich geht es auf dem Weihnachtsmarkt Eppendorf (Marie-Jonas-Platz) zu. Die Großen lassen es sich an der Punsch-Hütte „Glühwurm“ gut gehen, die Kleinen drehen ihre Runden mit dem nostalgischen Weihnachts-Kinderkarussell, noch bis zum 30. Dezember.

Sportlich: HafenCity

Beim „Eisvergnügen für Engel und Bengel“ im Überseeboulevard ist auch dieses Jahr die 240 Quadratmeter große Eislaufbahn der Höhepunkt, auf der Kinder und Jugendliche kostenlos Schlittschuhlaufen und Partien im Eisstockschießen austragen können. Auch Schlittschuhlaufkurse sind möglich. Geöffnet ist das Eisvergnügen bis zum 30. Dezember.

Der älteste: Bergedorf

Der „Bergedorfer Wichtelmarkt“ auf der Wiese direkt vor dem Schloss gilt als ältester Weihnachtsmarkt der Stadt und punktet vor allem mit seiner historischen Kulisse. Die alten Gemäuer in Bergedorf, Weihnachtsmusik, Stände mit Altstadt-Fassaden und die lustigen Wichtel, die hinter den Giebeln hervorluken, bieten ein beschauliches Ambiente – noch bis zum 30. Dezember. Für warme Füße und angenehmen Duft sorgen wieder Holz-Späne, die auf der gesamten Fläche ausgelegt sind. Klar, dass hier auch verschiedene Kunsthandwerk-Buden nicht fehlen.

Rustikal: Barmbek

Zum fünften Mal funkelt und duftet es auf der Piazzetta zwischen Bahnhof Barmbek und Drosselstraße in Barmbek. Zu dem charmant-rustikalen Hüttendorf gehört auch eine Feuerscheune, in der – wie der Name schon sagt – lodernde Flammen die Besucher wärmen, bis zum 30. Dezember. Daneben gibt es auch eine Aktionsscheune, in der für kulturelle Unterhaltung gesorgt wird. Wer noch einen Christbaum sucht, wird auf dem Barmbeker Weihnachtsmarkt ebenfalls fündig.