Altona

Fall Teutonia: Amt bekommt mehr Zeit für Lärmgutachten

Altona. Wenn es in der Altonaer Bezirksversammlung derzeit laut wird, dann geht es um Teutonias Lärmpro­blem. Am Donnerstagabend wurde erneut darum gerungen, wie es in diesem Fall am besten weitergeht. Das Problem: Der Sportverein Teutonia kann den neuen Kunstrasenplatz am Hohenzollernring nur eingeschränkt nutzen. Eine Anwohnerin in einer Nebenstraße hatte sich über den Lärm beklagt, das Bezirksamt daraufhin die Zeiten eingeschränkt. Wie sehr die Anwohnerin vom Lärm betroffen ist, sollten Messungen ergeben. Ein diesbezügliches Gutachten liegt aber bis heute nicht vor.

Es wird auch nicht, wie erhofft, bis zum 6. Dezember fertig sein. Das hatte die CDU-Fraktion vom Bezirksamt gefordert, konnte sich mit diesem Ultimatum aber nicht durchsetzen. SPD und Grüne folgten einem FDP-Antrag, der dem Amt mehr Zeit einräumt. „Die Verzögerungen bei der Lärmmessung und dem Gutachten sind absolut inakzeptabel und nicht entschuldbar“, kritisiert Katarina Blume (FDP) das Bezirksamt. Allerdings sei es wichtiger, dass jetzt mit Blick auf eine drohende rechtliche Auseinandersetzung sorgfältig statt schnell gearbeitet werde.