Hamburg

Gewalt: 622 Übergriffe auf Mitarbeiter in Jobcentern

Hamburg. Die Zahl der Übergriffe in Jobcentern ist weiter auf einem hohen Niveau. Im vergangenen Jahr sind 622 Taten gezählt worden. Beim Gros der Taten handelt es sich um Beschimpfungen und Beleidigungen. Hier sind allein 408 Delikte registriert worden. Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage von Inge Hannemann, der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, hervor. Rund 200 Bedrohungen sind darüber hinaus gezählt worden, die Zahl der körperlichen Übergriffe wird mit sieben angegeben. Die Zahl der Übergriffe schwankt sehr stark im Jahresvergleich. Der Höchststand wurde 2007 mit 927 registrierten Taten erreicht. „Jede Gewalttat, unabhängig von welcher Schreibtischseite sie ausgeht, ist abzulehnen“, sagte Hannemann und forderte, dass die Jobcenter verpflichtende Sicherheitstrainings für Mitarbeiter zur Deeskalation einführen sollten.

( sba )

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