Hamburg

Höchster Denkmalschutzpreis an Helmuth Barth verliehen

Friederike Ulrich

Hamburg.  Die Halbportalkräne, die wieder zu Füßen des Kaispeichers A stehen. Die Wilhelmsburger St.-Maximilian-Kolbe-Kirche, die nicht abgerissen, sondern saniert wurde. Der Mönckebergbrunnen, die Sandsteinfiguren an der Kornhausbrücke und der historischer Grenzpfeiler an der Reeperbahn – während seiner 25-jährigen Amtszeit als Vorsitzender des Denkmalvereins wurden viele Denkmäler aufgearbeitet oder gerettet.

Jetzt hat Helmuth Barth dafür den höchsten deutschen Denkmalpreis erhalten. Im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Nationalkomitees der Denkmalpflege in Görlitz wurde der 80-Jährige am Montag mit der Silbernen Halbkugel ausgezeichnet. Mit seinem langen, ehrenamtlichen Einsatz verkörpere Barth „in geradezu idealer Weise“ das Engagement der Zivilgesellschaft als Partner der staatlichen Denkmalpflege, so der Hamburger Kulturstaatsrat Carsten Brosda. Zudem habe Barth viele mit seiner Begeisterung angesteckt. „Dafür gebühren ihm große Anerkennung und Dank.“

Auch Kristina Sassenscheidt, seit April dieses Jahres seine Nachfolgerin im Denkmalverein, freut sich über die Würdigung. „Auch wenn damit in erster Linie die Leistungen Helmuth Barths gewürdigt werden, ist es doch ebenfalls eine Auszeichnung der Arbeit des Vereins und eine Manifestation der Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements in der Denkmalpflege.“

( fru )

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