Fuhlsbüttel

Chaos beim Check-in behoben

Nach einem turbulenten Ferienstart mit verpassten Flügen wieder Normalbetrieb

Fuhlsbüttel.  Nach hektischen Szenen am Sonnabend herrschte am gestrigen Montag offensichtlich wieder Normalbetrieb in den Abflugterminals des Hamburger Flughafens. Passagiere berichteten von einer zügigen Abfertigung, und auch ein Blick in die Terminals zeigte eine entspannte Atmosphäre. „Alles ruhig“, bestätigte auch Flughafensprecherin Janet Niemeyer.

Mit 239 Abflügen war der Montag zwar der Hauptreisetag in den diesjährigen Herbstferien. Zu langen Warteschlangen und sogar verpassten Flügen war es aber – wie berichtet – schon am Sonnabend bei 193 Abflügen gekommen. Betroffen war dabei vor allem am Vormittag das Terminal 2. Noch sei man in der Aufarbeitung des Geschehens, so Niemeyer, aber offensichtlich hatte eine „Verkettung von vielen Umständen“ zu den langen Wartezeiten an den Check-in-Schaltern geführt.

Bei manchen Airlines seien dabei offenbar aufgrund von Krankmeldungen weniger Schalter geöffnet gewesen als sonst zu Beginn der Ferien. Eine Sache, die in der Verantwortung der Fluggesellschaften liege. Am Montag seien dann deutlich mehr Schalter geöffnet worden. „Das wird jetzt aber noch genau analysiert, wer wann wie viel geöffnet hatte“, so die Sprecherin. Aber es gab am Sonnabend auch zusätzliche Probleme beim eigentlichen Flughafenbetrieb. So hätte das Gepäckband häufiger mal gestoppt, weil sich einige Rucksäcke „verhakt“ hätten. Ein Problem, dass mit „touristischem Gepäck“ eher auftrete und eben besonders zu Ferienbeginn.

In diesem Jahr haben die Herbstferien zudem in Hamburg und Schleswig-Holstein gleichzeitig begonnen. Noch bis Mittwoch gibt es daher viele Abflüge zu Ferienzielen, insgesamt sind es in den ersten fünf Ferientagen 1067 Flugzeuge mit rund 128.000 Passagieren. Die Flughafengesellschaft rät daher dazu, mindestens zwei Stunden vor Start in Fuhlsbüttel zu sein.