Neuenfelde

Feuer in Flüchtlingsheim - Polizei vermutet Brandstiftung

In der Nacht zu Mittwoch brannten in einem Wohncontainer in Neuenfelde Büromöbel. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest.

Hamburg. Nach einem Feuer auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Neuenfeld hat die Polizei am Mittwoch zwei Verdächtige festgenommen (19 und 23). Zuvor hatten Zeugen die Männer beim Einbruch in einen Bürocontainer beobachtet und die Polizei verständigt. Beim Eintreffen der Beamten brannte es in dem Container. Verletzt wurde niemand.

Mit Hilfe der Zeugen wurden die tatverdächtigen Männer noch während der Löscharbeiten auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft ausfindig gemacht und festgenommen. „Beide waren stark alkoholisiert. Der Atemtest hat Werte von 0,8 und 1,6 Promille angezeigt“, sagte eine Polizeisprecherin. Es entstand ein geringer Sachschaden. „Es hat vor allem Papier gebrannt.“

Nach einer Vernehmung durch die Polizei wurden die Männer wieder freigelassen. Einen Grund, die Männer in Haft zu nehmen, habe es nicht gegeben: „Haftgründe liegen nur bei Fluchtgefahr und Verdunkelungsgefahr vor - oder wenn zu befürchten ist, dass jemand eine Tat wiederholt.“