Hamburg

Starcar vermietet nun auch Elektroautos von Tesla

Wolfgang Horch
Logo der Marke Tesla (Symbolbild)

Logo der Marke Tesla (Symbolbild)

Foto: Reuters

Hamburger Unternehmen least E-Autos. 179 Euro pro Tag kostet das Model S. An den elf Standorten sind vier Tesla stationiert.

Hamburg. Das Hamburger Unternehmen Starcar hat seinen Fuhrpark erweitert. Ab sofort können Kunden auch zehn geleaste Elektroautos von Tesla mieten, teilte die Firma mit deutschlandweit 29 Stationen am Dienstag mit. Die Sportlimousine Model S könne bereits online reserviert werden. In der Hansestadt sind an den elf Standorten vier Tesla stationiert. Das Elektroauto kostet mit 200 Freikilometern 179 Euro pro Tag, für ein Wochenende mit 600 Freikilometern zahlt man 449 Euro.

„Die Marke Tesla und insbesondere das Model S stehen nicht nur für Fahrvergnügen, sondern mit ihren Hightech-Fahrassistenzsystemen auch für allerhöchsten Fahrkomfort und Sicherheit“, sagte Starcar-Geschäftsführer Olaf Puttlitz. Die Fahrer werden serienmäßig durch Notbremsautomatik, Spurwechselassistent, Tempomat und Einparkhilfe unterstützt. Bis zu fünf Personen passen in die Limousine. Mit dem Model S möchte man alternative Antriebstechnik den Kunden näherbringen, sagte Puttlitz: „Hier sehen wir weiteres Potenzial und unterstützen deshalb die Umstellung auf nachhaltigere Energie.“ Bisher bot Starcar die Elektro- und Hy­bridfahrzeuge VW e-up!, BMW i3 und Mercedes GLE 500e an.

Die Tesla-Flotte wird vom Bundesumweltministerium und von der Hamburger Gesellschaft Hysolutions mit einer mittleren fünfstelligen Summe bezuschusst, die sich der Förderung der Wasserstoff- und Brennstofftechnologie sowie E-Mobilität verschrieben hat. Der Einsatz der Mietautos soll wissenschaftlich begleitet werden. So werden in den Tesla-Autos die Fahr- und GPS-Daten erfasst, um Potenziale von E-Autos bei Flottenanwendungen zu erfassen. Die Daten sollen nur dem Öko-Institut zur Verfügung gestellt werden, das für die Auswertung zuständig ist. Die Forscher sollen unter anderem her­ausfinden, wo und zu welchen Zeiten die Autos aufgeladen werden. Daraus erhofft sich das Ministerium Erkenntnisse darüber, wie eine öffentliche Ladeinfrastruktur aussehen sollte.

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