Deutsche Bahn

Polizeieinsatz auf Bahnstrecke zum Hauptbahnhof

Auch die S-Bahnen mussten zwischen Harburg und Hamburg Hauptbahnhof halten oder langsam fahren. Ein Ersatzverkehr wurde zwischenzeitlich eingerichtet (Archivbild)

Auch die S-Bahnen mussten zwischen Harburg und Hamburg Hauptbahnhof halten oder langsam fahren. Ein Ersatzverkehr wurde zwischenzeitlich eingerichtet (Archivbild)

Foto: Roland Magunia

Streckensperrungen und Verspätungen, nachdem mehrere Personen auf den Gleisen waren. Augenzeugen sprechen von Chaos.

Hamburg. Der Bahnverkehr zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Harburg läuft langsam wieder an. Allerdings kommt es zu erheblichen Verspätungen und vollen Zügen auf der vielbefahrenen Strecke. Weil ein Lokführer zwischen Veddel und Wilhelmsburg mehrere weibliche Personen auf den Gleisen gesichtet hatte, mussten ICE und Intercity-Züge, die Regionalbahnen, der Metronom, der Güterverkehr und die S-Bahnen halten.

Abendblatt-Reporter sprachen von einem Chaos am Bahnhof Harburg. Fahrgäste berichteten über soziale Medien von erheblichen Einschränkungen und Ratlosigkeit an den Bahnhöfen zwischen dem Hauptbahnhof und Harburg.

Wie eine Bahnsprecherin dem Abendblatt sagte, werde mittlerweile "auf Sicht" gefahren, das heißt, die Lokführer sind gezwungen, langsam und vorsichtig zu fahren. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, der Einsatz sei nach einer Stunde gegen 19.35 Uhr beendet worden. Man habe keine Personen auf den Gleisen gefunden. Auch die angrenzenden Straßen seien erfolglos abgesucht worden.

Twitter: Metronom-Verspätungen

Die S-Bahn Hamburg teilte gegen 19.20 Uhr per Twitter mit, man habe für die S3 und die S31 einen Ersatzverkehr eingerichtet, der bereits ab Berliner Tor fahre. Dieser Ersatzverkehr wurde nach kurzer Zeit beendet. Die S3 und die S31 fuhren zunächst unregelmäßig und mit Verspätungen an.

Twitter: S-Bahn Hamburg