Inklusionspreis

Auszeichnung für Airbus und die Rickmer Rickmers

Ingrid Körner (2. v. r) übergab den Preis an Airbus

Ingrid Körner (2. v. r) übergab den Preis an Airbus

Foto: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Flugzeugbauer und das Museumsschiff für Beschäftigung von Behinderten geehrt. Rickmer Rickmers verzichtet auf öffentliche Zuschüsse.

hamburg.  Auszeichnung für Airbus und die Rickmer Rickmers: Der Flugzeugbauer und das Museumsschiff wurden am Donnerstag für ihr Engagement bei der Beschäftigung von Mitarbeitern mit und ohne Behinderung im Rathaus geehrt. Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, übergab den Hamburger Inklusionspreis, der seit 2001 vergeben wird. Insgesamt 17 Unternehmen und Einrichtungen hatten sich in diesem Jahr beworben.

In seiner Laudatio lobte Rolf Bösinger, Staatsrat der Wirtschaftsbehörde, die Unternehmenskultur beim Airbus-Konzern: „Airbus begreift dieses Engagement als Mittel zur Personalentwicklung. Alle profitieren davon.“ Airbus beschäftigt derzeit fast 700 Mitarbeiter mit Behinderung. Das Museumsschiff Rickmer Rickmers – die Laudatio hielt Abendblatt-Autor Peter Wenig – gab in den vergangenen vier Jahren vier Mitarbeitern mit einer Behinderung eine Chance. Geschäftsführer Joachim Stratenschulte kümmert sich um die Anliegen dieser Kollegen, hilft auch bei Behördengängen und beim Ausfüllen von Formularen. Das Besondere: Das Museumsschiff verzichtet fast völlig auf öffentliche Zuschüsse, finanziert sich selbst.

„Viele Unternehmen haben inzwischen verstanden, dass Menschen mit Behinderung eine Bereicherung ihres Betriebes sind“, sagte Ingrid Körner. Der nächste Hamburger Inklusionspreis wird 2017 vergeben.