Fuhlsbüttel

Keine Waffenfunde: Wieder Normalbetrieb in „Santa Fu“

Fuhlsbüttel. Berichte über eine angeblich geplante Geiselnahme hatten für Aufregung gesorgt, nun herrscht wieder Normalbetrieb in der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel. Bei der Generalrevision seien keine Waffen gefunden worden. Auch für eine geplante Geiselnahme gebe es keine weiteren Anhaltspunkte, teilte die Justizbehörde am Mittwoch mit.

Vor einer Woche war eine anonyme Mitteilung auf eine angeblich bevorstehende Geiselnahme in „Santa Fu“ eingegangen. Demnach sollten bereits Waffen für die geplante Tat in das Gefängnis geschmuggelt worden sein. Daraufhin hatte die Anstaltsleitung alle Gefangenen in ihren Zellen einschließen und das Gelände absuchen lassen. „Es war richtig, den Hinweis ernst zu nehmen. Sicherheit hat Vorrang“, sagte Justizsenator Till Steffen (Grüne) am Mittwoch. Derzeit sind in dem Gefängnis 287 Menschen inhaftiert.