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Polizei hofft auf Hinweise zu serbischer Einbrecherbande

hamburg. In dem Versteck einer Einbrecherbande, die von Hamburg aus losgezogen war, um Einbrüche in Schleswig-Holstein und möglicherweise auch in Hamburg zu begehen, hat die Polizei vermutlich gestohlenen Schmuck sichergestellt, der bislang keiner Tat zugeordnet werden konnte.

Bereits Mitte Januar waren drei Männer und eine Frau auf der A 7 bei einer Fahndung festgenommen worden. Sie waren zuvor bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus im Kreis Schleswig-Flensburg beobachtet worden, wie sie einen Fernseher als Beute in einen Mercedes schleppten und flüchteten. Ein aufmerksamer Nachbar hatte sich das Kennzeichen der Einbrecher notiert und so den Fahndungserfolg der Polizei ermöglicht.

Nach der Festnahme von zwei Männern und einer Frau, alle im Alter von 17 bis 19 Jahren, stellte sich heraus, dass der Mercedes, in dem sie unterwegs waren, gestohlen war. Den dritten Mann, einen 22-Jährigen, hatte die Polizei in einem „Begleitfahrzeug“ gestoppt. Alle drei Männer, sie stammen aus Serbien und Kroatien, sitzen wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft.

Ermittler konnten durch die Auswertung von Spuren mehrere Einbrüche der Gruppierung zurechnen. Die Tatorte liegen zwischen Neuss und der dänischen Grenze. Das Quartett hatte in den Vernehmungen die Aussagen verweigert. Über den Schmuck hofft die Polizei auf Hinweise. Er ist auf der Facebookseite „Polizei Flensburg, Schleswig-Flensburg und Nordfriesland“ zu sehen.