Fischbek

21-Jähriger bricht Laube auf – fünfmal in einer Woche

Fassungslos: Günter Wachsmann mit
seiner Frau Ursula

Fassungslos: Günter Wachsmann mit seiner Frau Ursula

Foto: Andre Zand-Vakili

Beim dritten Einbruch hatte sich die Tochter des Besitzers auf die Lauer gelegt. Diesmal kam sogar der Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Hamburg.  Unfassbar dreist oder unfassbar dumm? Der 21-Jährige, der bereits dreimal in dasselbe Wochenendhäuschen eingebrochen war, hat es erneut getan. Am Montag konnte die Polizei den Mann erneut festnehmen, nachdem er versucht hatte, durch den Wald zu flüchten. Jetzt wird der Mann dem Haftrichter vorgeführt – ob er in Untersuchungshaft kommt, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Die bescheidene Laube gehört Ursula und Günter Wachsmann, die langsam verzweifeln. Denn es war nunmehr der fünfte Einbruch binnen einer Woche. „Wir hatten ja nach dem zweiten Einbruch nicht gedacht, dass er wiederkommt“, sagte Wachsmann. Weit gefehlt. Dabei gibt es in dem in der Nachkriegszeit gebauten Häuschen nichts Wertvolles zu holen. Allerdings hat der Täter immer wieder Fenster und Türen beschädigt und zerstört. Entsprechend teuer wurden die Reparaturen. Beim dritten Einbruch hatten sich die Tochter und die Enkelin auf die Lauer gelegt und die Polizei informiert. Diesmal kam sogar der Polizeihubschrauber zum Einsatz, weil der Mann in den Wald flüchtete, als die Wachsmanns ihn entdeckten. Sie hoffen, dass er diesmal in Haft muss – damit er nicht erneut einbricht.