Hamburg

Hamburg hat zwei neue Ehren-Schleusenwärter

Dorit und Alexander Otto dürfen sich nun auch Ehren-Alster-Schleusenwärter nennen

Dorit und Alexander Otto dürfen sich nun auch Ehren-Alster-Schleusenwärter nennen

Foto: Klaus Bodig / HA / Klaus Bodig

Die Auszeichnung erhält 2016 ein bekanntes Ehepaar, das „Schleusen“ für die Hansestadt im Bereich Kultur und Medizin geöffnet hat.

Hamburg.  Freddy Quinn, Heidi Kabel und Uwe Seeler tragen den Titel. Auch John Neumeier und Jan Fedder dürfen sich so nennen. Sie alle sind Ehren-Alster-Schleusenwärter. Seit Donnerstag gibt es zwei neue Persönlichkeiten in dem Kreis.

Das Hamburger Schleusenwärter-Comitée hat Dorit und Alexander Otto – Träger der gleichnamigen Stiftung – in der Residenz der Congregation im Alsterpavillon zu neuen Ehren-Schleusenwärtern ernannt.

„Sie haben die Schleusen Hamburgs für Kultur und Medizin geöffnet“

Da Hamburg keine Orden vergibt, hat sich die Congregation der Alster-Schleusenwärter S.C. nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, herausragende Persönlichkeiten auszuzeichnen, die im weitesten Sinne die „Schleusen“ für die Hansestadt öffnen.

„Die Wahl fiel auf Dorit und Alexander Otto, weil sie mit ihrer Stiftung in Hamburg Kultur und Medizin aktiv und nachhaltig unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung der Congregation der Alster-Schleusenwärter. Als Beispiele werden die Modernisierung der Kunsthalle, die Unterstützung der Restaurierung der Hauptkirche St. Katharinen und die Bereitstellung von zehn Containern für die ärztliche Untersuchung von Flüchtlingen genannt. „Damit haben Dorit und Alexander Otto die Schleusen Hamburgs für Kultur und Medizin geöffnet“, heißt es in der Begründung.

15 Millionen Euro für die Kunsthalle gab es von der Stiftung vom Ehepaar Otto

Ohne den Unternehmer Alexander Otto und seine Gattin wäre die umfassende Modernisierung der Kunsthalle etwa nicht möglich gewesen: Eine 15-Millionen-Euro-Spende der von dem Unternehmer und seiner Frau gegründeten Dorit & Alexander Otto Stiftung schuf die Grundlage für das große Projekt.

Die Auszeichnung in Form einer Plakette, die der ehemaligen Dienstmarke der Schleusenwärter nachempfunden ist, wird seit 1981 vergeben. Mit der undotierten Medaille werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich als Botschafter der Hansestadt in der Welt verdient gemacht haben.