Konzert in Hamburg

Udo Lindenberg feiert mit Otto und Stefan Raab im Volkspark

Der Sänger Udo Lindenberg auf der Bühne im Volkspark

Der Sänger Udo Lindenberg auf der Bühne im Volkspark

Foto: Axel Heimken / dpa

Udo Lindenberg hat vor 44.000 Zuschauern sein Konzert im Volksparkstadion begonnen. Unterstützung gab es von Otto und Stefan Raab.

Hamburg.  Heimspiel im Volksparkstadion. 44.000 Fans, aber diesmal kein ödes HSV-Gekicke mit Pfeifkonzert bereits zur Halbzeitpause, sondern Top-Stimmung schon als um 20.10 Uhr die Titelmusik von „Der Pate“ aus den Boxen tönt. Udo ist da, also keine Panik, der wird das Ding schon schaukeln - und singt passenderweise „Einer muss den Job ja machen“. Ja, er macht ihn, und er macht ihn gut, ist eben eine „Coole Socke“ und kann auch mehr als 40 Jahre nachdem der Song zum ersten Mal zu hören war, immer noch mit „Cello“ rühren.

Wild Wogende See, Blitz und Donner auf der Leinwand, der Bug des "Rock Liners" fährt auf die Bühne, während Udo am Drahtseil durch das Stadio schwebt - ein Auftakt mit ordentlich Wumms. Im letzten Drittel des Konzerts singt Komiker Otto Walkes "Auf dem Heimweg wird's hell". Und Lindenberg erhält weitere prominente Unterstützung . Stefan Raab sitzt bei "Johnny Controletti" und "Sonderzug nach Pankow" am Schlagzeug.

Die Menge klatscht, singt, tanzt, jubelt: Udo Lindenberg in Hamburg, das ist ein Heimspiel. Garantiert ohne Pfeifkonzert. Eine vollständige Konzertkritik gibt es kurz nach der Show hier auf abendblatt.de.

Kommt es heute vielleicht auch zur offiziellen Aussöhnung zwischen Lindenberg und seinem früheren Leibwächter Eddy Kante? Am Donnerstag gab es eine erste offene Annäherung. Mehr dazu hier.

Auch alle weiteren Shows bis zum Abschluss in Leipzig am 26. Juni seien nahezu ausverkauft, hieß es. Lediglich für die beiden Zusatzkonzerte in Hannover (15.6.) und Leipzig (26.6.) gebe es noch einige wenige Restkarten. Gestartet hatte Lindenberg die 14 Termine umfassende Tour im Mai in der Schalke-Arena von Gelsenkirchen - kurz nach seinem 70. Geburtstag und nach der Veröffentlichung seines neuen Albums „Stärker als die Zeit“. Mit Material von dpa