Großeinsatz

Passanten greifen bei Festnahme in St. Georg Polizisten an

10 Streifenwagen mussten anrücken, um die Situation in St. Georg unter Kontrolle zu bringen (Symbolbild)

10 Streifenwagen mussten anrücken, um die Situation in St. Georg unter Kontrolle zu bringen (Symbolbild)

Foto: Mira Frenzel

Bis zu 80 Passanten haben am Montagabend versucht, eine Festnahme in St. Georg zu verhindern. Ein Polizist wurde leicht verletzt.

Hamburg. Der Angriff eines 43-Jährigen auf einen Lieferanten hat sich am Montagabend zu einem Großeinsatz der Polizei in St. Georg ausgewachsen.

Der Mann hat gegen 18 Uhr an der Brennerstraße Streit mit einem weiteren Mann angefangen, der gerade als Lieferant für ein Hotel im Einsatz war. Als eine Polizeistreife eintraf, versuchten die Beamten, den Mann von dem Geschädigten zu trennen und ihn festzuhalten. Der Mann wehrte sich jedoch heftig, trat und schlug um sich und wollte sich immer wieder losreißen, um wieder auf den Lieferanten loszugehen.

Passanten gingen auf die Polizisten los

Unterdessen wuchs die Zahl der Passanten von 30 auf 80 an. Einige griffen nun ein und wollten die Beamten daran hindern, den Mann festzuhalten. Sie zogen die Polizisten von dem Mann weg und schlugen und traten nach ihnen. Die Polizisten forderten daraufhin Unterstützung an. Erst als neun weitere Streifenwagen eintrafen, konnte die Situation beruhigt und die Passanten zerstreut werden.

Ein 34 Jahre alter Beamter wurde bei dem Einsatz im Gesicht verletzt, der 43 Jahre alte Angreifer konnte schließlich festgenommen werden, wurde aber auch verletzt zunächst ins Krankenhaus gebracht.