Deutscher Ärztetag

1.000 Ärzte tagen vier Tage lang in Hamburg

Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Praesident der Bundesärrztekammer in seinem Buero vor einem Bild von Ramon Enrich

Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Praesident der Bundesärrztekammer in seinem Buero vor einem Bild von Ramon Enrich

Foto: Andreas Laible

Zur Eröffnung erwartet Ärztetag-Präsident Frank Ulrich Montgomery zahlreiche internationale Gäste in der Hamburger Laeiszhalle.

Hamburg.  Der Deutsche Ärztetag findet nach 25 Jahren erstmals wieder in Hamburg statt. Vom 24. bis 27. Mai wollen rund 1.000 Ärzte und andere Gesundheitsexperten aktuelle Themen ihrer Zunft diskutieren, wie die Ärztekammer Hamburg mitteilte.

Ein zentrales Thema ist die Versorgung von Flüchtlingen

Zur Eröffnung erwartet Ärztetag-Präsident Frank Ulrich Montgomery neben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) auch zahlreiche internationale Gäste in der Hamburger Laeiszhalle.

Zentrale Themen sind die medizinische Versorgung von Flüchtlingen, die Preisbindung von Arzneimitteln und die Reform der Gebührenordnung der Ärzte. Auch ethische Fragen stehen auf dem viertägigen Programm - zum Beispiel unter dem Motto „Leitende Krankenhausärzte im Konflikt zwischen Medizin und Ökonomie“.

Der Deutsche Ärztetag ist die Hauptversammlung der Bundesärztekammer und wird auch „Parlament der Ärzteschaft“ genannt. Er findet einmal jährlich an wechselnden Orten statt, die 17 deutschen Ärztekammern entsenden Delegierte. Sie erarbeiten und verabschieden länderübergreifende Regelungen zum Berufsrecht und veröffentlichen Positionen zu aktuellen gesundheits- und sozialpolitischen Themen.