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Auf diesen Straßen droht am Wochenende der große Stau

Fahrzeuge stehen auf der Autobahn im Stau. Der ADAC rechnet mit erhöhtem Staufaufkommen am Wochenende

Fahrzeuge stehen auf der Autobahn im Stau. Der ADAC rechnet mit erhöhtem Staufaufkommen am Wochenende

Foto: Peter Steffen / dpa

Das verlängerte Wochenende für einige Bundesländer und der Rückreiseverkehr in den Süden können am Wochenende für Staus sorgen.

Stuttgart/München.  Am kommenden Wochenende (25. bis 29. Mai) herrscht laut ADAC und Auto Club Europa (ACE) wieder Hochbetrieb auf den Fernstraßen. Mit Staus sei zu rechnen. Die ersten Reisenden dürften sich bereits am Mittwochnachmittag auf den Weg in ein mit Brückentag verlängertes Wochenende machen.

Denn Fronleichnam ist in folgenden Bundesländern Feiertag: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, in Teilen Thüringens und Sachsens sowie im Saarland. Außerdem enden am Wochenende die Pfingstferien in Baden-Württemberg und Bayern.

Der Rückreiseverkehr erreicht den Höhepunkt am Sonnabend, was Staus im Süden der Republik und in nördliche Richtung wahrscheinlich macht. Auch der Frankfurter Raum, das Rhein-Ruhr-Gebiet und die Rückreiserouten von Nord- und Ostsee dürften am Sonnabend und Sonntag Stauschwerpunkte sein. Am Sonntagnachmittag kehren dann die Kurzurlauber zurück und sorgen für volle Autobahnen, vor allem im Süddeutschland.

Auch im Süden Deutschland kommt es zu Staus

Auf folgenden Strecken sind nach Angaben der Clubs die stärksten Behinderungen durch Staus und Baustellen zu erwarten:

Zu den verkehrsreichsten Fernstraßen um Hamburg gehört die A1 zwischen Köln – Bremen – Hamburg –Lübeck und die A7 von Füssen – Ulm – Würzburg – Kassel – Hannover – Hamburg – Flensburg. Urlauber, die von der Küste in Richtung Süden reisen, müssen mit Rückreisestau am Wochenende rechnen.

Zudem ist sowohl in Österreich als auch in Teilen der Schweiz Fronleichnam ein Feiertag. Daher müssen die Autofahrer auch hier mit stark belasteten Transitrouten rechnen - vor allem ab Sonnabend in nördlicher Richtung aufgrund des Rückreiseverkehrs. Für die Schweiz nennt der ACE die Gotthardroute als Schwerpunkt. Die Reisenden sollten sich vor dem Südportal des Gotthardtunnels ab Sonnabendvormittag auf Wartezeiten und Blockabfertigung einstellen.

An den Grenzübergängen in Richtung Deutschland müsse mehr Zeit eingeplant werden. Die Autofahrer sollten unbedingt gültige Ausweise mit sich führen. Das gelte vor allem für Kinder. Über aktuelle Wartezeiten an den Übergängen Suben, Kiefersfelden und Walserberg informiert die Internetseite der österreichischen Autobahngesellschaft Asfinag .