Hamburg

Ranghöchster Polizist der Stadt verabschiedet

Hamburg. Große Ehre für Reinhard Fallak: Nicht nur auf der Bühne hatte die Polizei für die Verabschiedung des ranghöchsten Polizeibeamten der Stadt viel auf die Beine gestellt. Es waren vor allem die mehr als 400 Gäste, darunter Ex-Innensenator Udo Nagel, der aus Bayern anreiste, und Ex-Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU), die die große Wertschätzung für „Falco“, so der polizeiinterne Spitzname Fallaks, zeigten.

Tatsächlich wurde ein nicht nur wegen seiner bemerkenswerten Karriere außergewöhnlicher Polizist in den Ruhestand verabschiedet. Denn er war nicht nur Vize-Chef beim Mobilen Einsatzkommando (MEK), Lehrer an der Polizeischule und Referent in der Innenbehörde, sondern er war als Polizeivizepräsident auch Hamburgs ranghöchster Polizeibeamter (der Polizeipräsident dagegen ist ein politischer Beamter). Acht Jahre war Fallak auch Pressesprecher und damit das Gesicht der Hamburger Polizei. Darüber hinaus moderierte er sechs Jahre die RTL II-Sendung „Ungeklärte Morde“. Nicht umsonst wurde Fallak auch als Richard Gere der Hamburger Polizei bezeichnet. Von einem Plakat mit ihm, das erst kürzlich für eine Kampagne zur Einbruchsprävention herausgebracht wurde, druckte die Polizei noch Exemplare für interne Zwecke. Vor allem Kolleginnen hätten es sich gewünscht, heißt es.

Jetzt hat Fallak Zeit für seine Hobbys. Er ist Fan des HSV, begeisterter Golfer und ein versierter Tulpenzüchter. Zudem steht eine große Aufgabe vor ihm: Er wird bald Opa.

( zv )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg