Eimsbüttel

Eimsbüttel baut vier Luftpumpstationen für Radfahrer

Sechs öffentliche Anlagengibt es schon. ADFC begrüßt den Service für Zweiräder

Eimsbüttel. Auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt setzt Hamburg nicht nur auf große Umbaumaßnahmen, sondern auch auf kleinen Service, etwa auf kostenlose, öffentliche Luftpumpstationen. Im Bezirk Eimsbüttel wird dieses Angebot jetzt auf Antrag der Grünen ausgeweitet, nachdem der Bezirk Mitte bereits sechs dieser Geräte in Betrieb genommen hat. Vier Stationen sind vom Sommer an in Eimsbüttel geplant, dann sollen Radfahrer am Bezirksamt (Grindelberg), am Harvestehuder Weg (Höhe Alte Rabenstraße), am Tibarg in Niendorf sowie am Eidelstedter Platz Luft für ihre Zweiräder tanken können. Die Kosten von gut 2000 Euro pro Station kommen aus dem jährlichen Radverkehrszuschuss der Stadt an den Bezirk – insgesamt 250.000 Euro pro Jahr.

Die neuen Stationen in Eimsbüttel sollen sich wegen des Wiedererkennungswertes an den bestehenden Hamburger Luftpumpgeräten orientieren. Die per Tretmechanismus betriebenen Stationen befinden sich bisher an der Alster, an den Landungsbrücken, an der Mönckebergstraße, an der U-Bahn Hammerkirche, in Wilhelmsburg vor der Umweltbehörde (Dratelnstraße) und an der Wasserkunst Kaltehofe (Rothenburgsort).

„Öffentliche Pumpstationen sind natürlich eine gute Sache und gehören zum Angebot einer echten Fahrradstadt“, sagt Dirk Lau vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Hamburg. Sie seien Zeichen der Anerkennung und eine nette Ergänzung. Kopenhagen oder Amsterdam seien da Vorreiter, aber auch Kiel, München oder Münster besitzen schon öffentliche Luftstationen. Sinnvoll wäre laut ADFC-Sprecher ein Netz an den gut frequentierten Radwegen.

( nib )

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