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Die Volksinitiative „Hamburg für gute Integration!“ hat den rot-grünen Senat aufgefordert, den regulären Wohnungsmarkt für Flüchtlinge zu öffnen und möglichst rasch die Unterbringung von Asylbewerbern in Baumärkten zu beenden. „Das Warten auf die Fertigstellung der umstrittenen Großunterkünfte ist auch für die Flüchtlinge der falsche Schritt“, sagte die Vertrauensperson der Volksinitiative, Klaus Schomacker. Ein durchmischter Wohnungsbau würde dafür sorgen, dass Integration bereits beim Bau von Wohnungen mitgedacht werden. Die Volksinitiative lehnt die vom Senat geplanten Großsiedlungen für Flüchtlinge ab und sammelte Ende Februar innerhalb von fünf Tagen mehr als 26.000 Unterschriften. Im März hatte Hamburg nur noch 362 Flüchtlinge unterbringen müssen.