Hamburg . Die Graffiti-Sprüher „Moses & Taps“ mauerten die Tür einer S-Bahn zu. Randalierer oder Stars? Ein Gespräch mit zwei Getriebenen.

Der Kontakt zu den Phantomen läuft über eine Mittelsfrau – mit klaren Regeln. „Moses & Taps stimmen einem Gespräch zu, aber nur auf schriftlichem Weg“, sagt die Galeristin am Telefon. Die beiden derzeit berüchtigtsten Graffiti-Sprüher der Republik sind scheu, wollen ihre Worte abwägen. Seit die beiden Männer im vergangenen April den Eingang einer Hamburger S-Bahn zumauerten, stehen beide noch mehr im Fokus von Polizeibehörden als zuvor.