"HafenCity Riverbus"

HPA stimmt zu: Ab April fährt der "Riverbus" im Hafen

Jetzt ist es fix: Bald darf der "Riverbus" durch den Hafen fahren

Jetzt ist es fix: Bald darf der "Riverbus" durch den Hafen fahren

Foto: Privat / HA

Die letzte Genehmigung ist erteilt: Das Amphibienfahrzeug darf bald offiziell auf der Elbe schippern. Nun wird in Entenwerder umgebaut.

Hamburg. Jetzt ist es offiziell: Der "HafenCity Riverbus" hat die Genehmigung der HPA und darf bald durch den Hafen schippern. Am Dienstag erteilte die Hamburg Port Authority dem Amphibienfahrzeug offiziell die Zulassung für die entgeltliche Personenbeförderung auf der Elbe.

Die „Betriebsunternehmererlaubnis“ ist das letzte Dokument, das der Riverbus für den Start noch benötigte. In den vergangenen Wochen absolvierte der Bus bereits Testfahrten auf der Straße und auf dem Wasser.

Nun wird er noch nach den Vorstellungen des Betreibers gestaltet.

Bis die ersten Tickets gebucht werden können und man mitfahren kann, dauert es noch rund vier Wochen: Die Rampe in Entenwerder, die der Bus für die Wasserung benutzt, muss verlängert werden, damit das Fahrzeug unabhängig von Flut und Ebbe in und aus der Elbe fahren kann. Die Betreiber rechnen damit, dass der Betrieb Mitte April startet.

80 Minuten soll die Kreuzfahrt dauern, davon allein 35 Minuten auf dem Wasser

Laut der Website wollen die Betreiber mit dem schwimmenden Bus „Stadtkreuzfahrten“ anbieten. Es wäre die erste kombinierte Stadt- und Flussrundfahrt in Deutschland. Der Plan: Vom Brooktorkai in der Speicherstadt fährt der „Riverbus“ zunächst auf der Straße bis zum Anleger am Elbpark Entenwerder in Rothenburgsort. Dort geht es dann über eine Rampe ins Wasser und über die Norderelbe in etwa 35 Minuten zurück zur Innenstadt. Etwa 80 Minuten soll die Kreuzfahrt dauern. 45 Minuten auf der Straße und 35 Minuten auf dem Wasser. Vorbilder gibt es auch schon: so zum Beispiel in Lissabon und in Rotterdam. „Splashtours“ heißt der Betrieb in der niederländischen Hafenstadt und wirbt mit „unvergesslichen Stadtrundfahrten“ in ihren knallgelben Amphibienbussen.

So oder so ähnlich könnte die Route aussehen:

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Bei dem Bus handelt es sich um einen Prototypen, der in Ungarn zu diesem Zweck entwickelt worden sei. Er ist für bis zu 36 Passagiere und drei Crew-Mitglieder konzipiert. Der Bus kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 65 Kilometer pro Stunde an Land unterwegs sein und erreicht auf dem Wasser ein Tempo von knapp 14 km/h – genug, um auch gegen die Strömung fahren zu können. Betreiber sind die beiden Hamburger Jan Peter Mahlstedt und Fred Franken.