Harvestehude

Behörde knickt ein: Klosterstern behält seine 90 Parkplätze

Harvestehude. Nach massiven Anwohnerprotesten gegen die Umbaupläne am Klosterstern lenkt die Verkehrsbehörde ein. Die Zahl der Parkplätze im Innern des Kreisverkehrs sollen nun nicht wie ursprünglich geplant von 90 auf 37 reduziert werden, sondern komplett erhalten bleiben. Es war einer der größten Kritikpunkte des Projekts. Staatsrat Andreas Rieckhof begründet die Entscheidung damit, dass „konstruktive Gespräche“ den Wunsch nachvollziehbar gemacht hätten, an der Parksituation nichts zu verändern. „Darum haben wir nun entschieden: Die Zahl der Parkplätze im Innenkreisel wird sich nicht verändern.“ Wie berichtet soll der Klosterstern vom Sommer an umgestaltet werden, vor allem wegen des barrierefreien Ausbaus der U-Bahn-Station. Die von Anfang an umstrittenen Planungen sehen vor, den bislang zweispurigen Fahrbahnring nur noch einspurig um die Grünfläche im Innern zu führen, allerdings mit 5,5 Metern Breite. Der Radweg soll auf die Fahrbahn verlegt werden – auf ein drei Zentimeter erhöhtes Spurniveau. Ende 2017 soll der Umbau abgeschlossen sein.

( nib )

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