Hamburg

Nominieren Sie Ihre Favoriten für den Hamburger Lehrerpreis 2016!

Haspa und Abendblatt vergeben je 3000 Euro an drei Pädagogen

Hamburg. Mehr Unterrichtsstunden, unkonzentriertere Schüler, Inklusionskinder und immer mehr Jungen und Mädchen aus Flüchtlingsfamilien. Die Herausforderungen für Lehrer sind in den vergangenen Jahren ständig gewachsen. Dazu kommen Konferenzen, Lernentwicklungsgespräche und Verhandlungen mit Eltern, die sich entweder zu viel oder zu wenig ins Schulgeschehen einbringen. Pädagogen arbeiten heute oft an der Belastungsgrenze, doch nur wenige erfahren Respekt und Anerkennung.

„Der höchst anspruchsvolle Lehrerberuf steht dafür, dass jeder junge Mensch die Bildungschancen verwirklichen kann, die in ihm schlummern. Doch leider fehlt häufig die verdiente Würdigung dieser Leistung“, sagt Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Hamburger Sparkasse (Haspa). Um das zu ändern, haben die Haspa und das Hamburger Abendblatt vor fünf Jahren den Hamburger Lehrerpreis aus der Taufe gehoben.

Ausgezeichnet werden die drei besten Hamburger Lehrer – wobei bisher alle Preisträger betont haben, dass sie sich als Stellvertreter für sämtliche Pädagogen betrachten. Jeder Sieger erhält 3000 Euro, die seinem Schulverein zur Verfügung gestellt werden – für pädagogische Zwecke, über die der Lehrer natürlich mitentscheiden darf.

Bei der Auswahl sind Haspa und Abendblatt auf die Mithilfe von Schülern, Eltern und Lehrerkollegen angewiesen. Diese können Pädagogen von staatlichen und privaten Schulen nominieren, sollten jedoch den von ihnen nominierten Lehrer und dessen Schulleitung im Vorfeld darüber informieren. Selbstbewerbungen sind nicht möglich.

In der Bewerbung sollte der Einreicher seinen Favoriten mit Namen, seinen Unterrichtsfächern und dem Namen der Schule vorstellen. Wichtig ist auch die Beschreibung seiner pädagogischen Leistungen und Kenntnisse, die Art der Unterrichtsgestaltung, seine soziale Kompetenz sowie ein möglicherweise über den Unterricht hinausgehendes Engagement. Bitte bedenken Sie, dass die Form Ihrer Darstellung für die Beurteilung Ihres Favoriten sehr wichtig ist. Fassen Sie sich also nicht zu kurz, aber schreiben Sie bitte auch nicht zu ausführlich.

Als Bewerbungsschluss wurde der 4. März festgelegt, die Preisverleihung erfolgt Ende Mai. Die Jury, die die Preisträger auswählt, ist auch in diesem Jahr wieder mit Experten besetzt: Sie besteht aus Peter Daschner, ehemaliger Landesschulrat und Leiter des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Peter Ulrich Meyer, Abendblatt-Bildungsexperte, und Dr. Elisabeth Keßeböhmer, Personalchefin der Hamburger Sparkasse.

Im vergangenen Jahr wurden diese Lehrer ausgezeichnet: Hanni Warncken (Grundschule Langbargheide), die nach dem Referendariat einen sozialen Brennpunkt als Wunsch-Arbeitsplatz gewählt hat; Rainer Zastrutzki, der sich an der Stadtteilschule Wilhelmsburg für bessere Bildungschancen von Jugendlichen einsetzt; und Frank Teltemann (Gymnasium Ohmoor), der von seinen Schülern ein Mindestmaß an Respekt und sozialen Umgangsformen einfordert und sich dafür verpflichtet, dass jeder seinen Unterricht versteht und sein Ziel erreichen kann.

Das Online-Bewerbungsformular finden Sie im Internet unter gut-fuer.hamburg/#/Aktuelles sowie auf abendblatt.de.
Bewerbungsschluss ist der 4. März 2016