Hamburg

Zahl der Schwimmer in den Grundschulen steigt leicht an

Hamburg. Die Reform des Schulschwimmens scheint erste Auswirkungen zu zeigen: Laut Schulbehörde haben 86,8 Prozent der Viertklässler des Jahrgangs 2014/15 das Seepferdchen-Abzeichen bestanden. Im Schuljahr 2006/07 waren es noch 82,9 Prozent. Die Schulbehörde hatte im abgelaufenen Schuljahr den Schwimmunterricht in der Grundschule ausgeweitet. Im Gegenzug wurde das Schwimmhalbjahr in der 6. Klasse gestrichen.

Allerdings ist die Quote der sicheren Schwimmer in dieser Altersklasse weiter gering. Zwar stieg der Anteil der Viertklässler, die das Schwimmabzeichen Bronze oder besser schafften, um gut drei Prozentpunkte. Allerdings schaffen rund 40 Prozent diese Abzeichen nicht. Schulsenator Ties Rabe (SPD) hat deshalb als Ziel ausgegeben, dass künftig mindestens 95 Prozent der Schüler am Ende ihrer Grundschulzeit das Seepferdchen-Abzeichen haben und davon 70 Prozent auch Bronze. Die Auswertung habe auch gezeigt, dass Kinder aus sozial schwierigen Gebieten schlechter schwimmen könnten, während Kinder aus bildungsnahen Elternhäusern mit ihren Eltern offensichtlich häufiger gemeinsam ins Schwimmbad gingen und oft schon mit Schwimmerfahrungen eingeschult würden.