Hamburg-Eidelstedt

Iraner nach Konvertierung verprügelt: Gesuchter in U-Haft

Die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Praktiker Baumarkt am Hörgensweg (Archivbild). Hier hatte sich die Tat ereignet

Die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Praktiker Baumarkt am Hörgensweg (Archivbild). Hier hatte sich die Tat ereignet

Foto: Michael Rauhe / HA

Der beschuldigte Afghane soll einen 24-Jährigen mit einem Teleskopschlagstock schwer verletzt haben. Jetzt wurde er verhaftet.

Hamburg. Erfolgreiche Öffentlichkeitsfahndung: Die Hamburger Polizei hat den gesuchten Afghanen verhaftet, der am 18. Oktober einen 24-jährigen Iraner im Flüchtlingsheim am Hörgensweg mit einem Teleskopschlagstock angegriffen und schwer verletzt haben soll. Besonders brisant ist der Fall wegen des möglichen religiösen Hintergrundes. Wie es hieß, könne die Konvertierung des Opfers vom Islam zum Christentum der Grund für die Attacke gewesen sein.

Nach dem Angriff war der Beschuldigte Amir M. zunächst von anderen Bewohnern des Flüchtlingsheims in Hamburg-Eidelstedt festgehalten worden. Dann konnte ihn aber eine Gruppe von 15 bis 20 Personen befreien, wie es hieß. Wenige Tage später wurde ein Haftbefehl erlassen.

Der Beschuldigte wurde jetzt in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung Schnackenburgallee wiedererkannt und konnte Montagmittag vor seinem Wohncontainer verhaftet werden. Er ist jetzt in U-Haft.

( HA )

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