Hamburg . Laut Verwaltungsgericht war ihr Engagement gegen den Netzerückkauf rechtswidrig. Grüner Unternehmer hatte geklagt.

Im Streit über ihr bisweilen auch politisches Engagement hat die Handelskammer Hamburg vor dem Verwaltungsgericht eine ebenso überraschende wie deutliche Nieder­lage erlitten. Mehr als zwei Jahre nach dem Volksentscheid vom 22. September 2013 über den Rückkauf der Energienetze hat das Gericht den öffent­lichen Einsatz der Kammer gegen das damals erfolgreiche Anliegen der Volksinitiative jetzt im Nachhinein für rechtswidrig erklärt. Geklagt hatte der Hamburger Unternehmer und Eimsbüttler Grünen-Vorsitzende Dominik Lorenzen (Abendblatt berichtete).