China-Besuch

Was Hamburg mit der neuen Seidenstraße zu tun hat

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) ist derzeit mit einer Delegation in China

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) ist derzeit mit einer Delegation in China

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

China fördert einen neuen Zusammenschluss von Wirtschaftsverbänden. Handelskammer Hamburg gehört zu den Gründungsmitgliedern.

Hamburg.  Die Handelskammer Hamburg ist als einzige deutsche Institution Gründungsmitglied der „Belt and Road Industrial and Commercial Alliance“ (BRICA), einem Zusammenschluss von Kammern und Wirtschaftsverbänden entlang der „neuen Seidenstraße“. Das neue Hochgeschwindigkeitsnetz soll eine Eisenbahnverbindung bis nach Europa werden und war im Sommer vom chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping zum wirtschaftspolitischen Ziel erklärt worden.

Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, unterzeichnete in Peking ein Memorandum, das deutschen und Hamburger Unternehmen eine Beteiligung an der „Seidenstraßen“-Strategie ermöglichen soll. Der Handelskammer-Chef gehört zu einer hochrangigen Delegation, die derzeit mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz in Peking und Shanghai ist.

Die chinesische Seite honoriere damit den langjährigen Einsatz der Handelskammer Hamburg zum Wohle der europäisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen, so Schmidt-Trenz. Diese würden nun weiter ausgebaut: „Das Projekt der neuen Seidenstraße hat das Potenzial, die Handelsbeziehungen zwischen China und Europa, nicht zuletzt zu Hamburg, weiter zu intensivieren“, sagte er.