Innenstadt

Weltschal aus 207 Flaggen schmückt das Hamburger Rathaus

Mit dem Weltschal wollen die Initiatoren ein Zeichen für die Weltoffenheit der Stadt setzen

Mit dem Weltschal wollen die Initiatoren ein Zeichen für die Weltoffenheit der Stadt setzen

Foto: Elisabeth Jessen

Gemeinsam mit der Stadt Hamburg setzt der Verein "Made auf Veddel" ein Zeichen für die Weltoffenheit. Flaggen in Handarbeit entstanden.

Hamburg. So hat man das Hamburger Rathaus noch nie gesehen: Die Flaggen von 207 Ländern wehen aus den Fenstern und bilden zusammen den sogenannten Weltschal - ein Projekt der Hamburger Designerin Sibilla Pavenstedt und Initiatorin des sozialen Projektes "Made auf Veddel". Vom Rathaus soll der Schal am Nachmittag Richtung Jungfernstieg getragen werden.

Zahlreiche Prominente, darunter Gabi Bauer, Susann Atwell und Katy Karrenbauer, sowie der Hamburger Senat unterstützen die Aktion, mit der die Weltoffenheit Hamburgs unterstrichen werden soll.

Die Flaggen wurden von 60 Frauen in Handarbeit gestaltet - die meisten von ihnen im Rahmen des Projekts "Made auf Veddel", bei dem Frauen unterschiedlicher Herkunft in einem Atelier zusammenarbeiten.

Parallel zum Weltschal in der Hamburger Innenstadt findet am Sonntag eine große Olympia-Aktion im Stadtpark statt. Dabei sollen Tausende Hamburger die olympischen Ringe bilden – als Zeichen für die Begeisterung der Stadt. Die Bilder sollen um die Welt gehen. Mit Glück könnte die Aktion sogar vom All aus zu sehen sein.

( HA )

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