Eidelstedt

Iraner nach Konvertierung verprügelt - Zeugen gesucht

Mit einem Foto fahndet die Polizei nach einem Afghanen, der einen Iraner schwer verletzt haben soll. Religiöser Hintergrund möglich.

Hamburg. Die Hamburger Polizei fahndet nach dem Afghanen Mahabella Amir alias Mohebola Amiri, der einen 24-jährigen Iraner in einer Flüchtlingsunterkunft am Hörgensweg in Eidelstedt verprügelt und schwer verletzt haben soll. Besonders brisant ist der Fall wegen des möglichen religiösen Hintergrundes. Wie es hieß, könne die Konvertierung des Opfers vom Islam zum Christentum der Grund für die Attacke gewesen sein.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Beschuldigte den 24-Jährigen am 18. Oktober mit einem Teleskopschlagstock angegriffen haben. Anschließend konnte der Afghane zunächst von einem Wachmann festgehalten werden, sich dann jedoch befreien. Er ist seitdem auf der Flucht.

Die Staatsschutzabteilung des LKA beantragten bei der Staatsanwaltschaft Hamburg eine Öffentlichkeitsfahndung nach Mahabella Amir. Er ist unter diesen Personalien 18 Jahre alt, laut seinen Aliaspersonalien soll er 22 Jahre alt sein.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 4286-56789 entgegen.

( HA )

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