Hamburg

Viele Moscheen in Hinterhöfen und Kellern

Die Zahl der Hamburger Moscheen wird auf 50 bis 60 geschätzt. Viele von ihnen befinden sich in Hinterhöfen und Kellern. Mindestens zwei große Moschee-Bauten prägen das Bild in den Stadtteilen. Dazu gehört die blaue Imam Ali Moschee an der Schönen Aussicht. Sie wurde Anfang der 50er-Jahren auf Initiative iranischer Teppichhändler gebaut. Die Blaue Moschee an der Außenalster wird täglich von rund 200 Gästen besucht. Darüber hinaus zählt die Centrum-Moschee in der Böckmannstraße (St. Georg) mit den typischen Minaretten zu den Symbolen muslimischer Präsenz in der Stadt. Ursprünglich befand sich in dem heutigen Multifunktionsbau eine Badeanstalt.


Rund 50.000 Menschen fühlen sich in Hamburg als Muslime einer Moschee zugehörig. Neuen Schätzungen der Schura zufolge leben rund 200.000 Muslime in Hamburg. Bisher gehen offizielle Angaben noch von 130.000 Muslimen aus. (esh)